Asiatisch angehauchte Rinder-Rouladen mit Bohnen und Möhren

Rinder-Rouladen mit Bohnen

Rinder-Rouladen mit Bohnen

Diese Rinder-Rouladen mit Bohnen und Möhren sind eine raffinierte Abwandlung des typisch deutschen Rezeptes.  Sie kommen ohne Zwiebeln, Essiggurken und Speck aus.  Durch die Zutaten haben sie eine asiatische Note, die den klassischen Rinder-Rouladen geschmacklich in nichts nach steht.
Rinder-Rouladen mit Bohnen

Rinder-Rouladen mit Bohnen

Zutaten für 4 Personen:                                                     Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde 30 Minuten

  • 200 g Prinzessbohnen
  • 200 g Möhren
  • 4 ganz zarte Frühlingszwiebeln
  • 4 Rinder-Rouladen aus der Keule (je etwas 200 g)
  • 2 Tl Sahnemeerrettich
  • 1 Tl Speisestärke
  • 8 El Erdnuss- oder Sojaöl
  • 1 Tl Weizenmehl
  • 200 ml Rinderfond (aus dem Glas)
  • 100 ml halbtrockener Sherry (man kann aber auch trockenen verwenden)
  • 5 El Sojasauce
  • einige Tropfen Worcestersauce
  • 1 Tl rosa Pfefferkörner
  • Zahnstocher


Zubereitung:

Die Bohnen abfädeln und etwa 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Die Möhren schaben oder schälen, in dünne Stifte schneiden und etwa 3 Minuten blanchieren.
Dann abgießen, das Gemüse kalt abschrecken und abtropfen lassen.

Die Frühlingszwiebeln putzen und quer halbieren und ebenfalls in längliche Stücken schneiden.
Die Rouladen so flach wie möglich ausstreichen, mit Küchenpapier abtupfen und längs halbieren.
Mit dem Sahnemeerrettich bestreichen und quer mit dem Gemüse belegen (dabei darf an den Enden ruhig etwas von dem Gemüse zu sehen sein). Die Rouladen zu Röllchen aufwickeln, mit Zahnstochern fixieren und danach mit der Speisestärke bestäuben.

Das Öl im Wok erhitzen und die Röllchen darin portionsweise unter Rühren etwa 10 Minuten anbraten. Auf einen Abtropfrost legen. Das Öl bis auf einen Esslöffel entfernen und das Mehl darin kurz anschwitzen.

Mit dem Rinderfond, dem Sherry (und dem Sake) und der Sojasauce ablöschen.

Die Rouladen wieder in den Wok geben und zugedeckt in 30 – 35 Minuten schmoren.
Dann offen noch 5 Minuten bei starker Hitze unter Wenden schmoren, damit die Flüssigkeit reduziert wird.
Zum Schluss mit der Worcestersauce abschmecken und vor dem Servieren mit den leicht zerstoßenen rosa Pfefferkörnern bestreuen.

Zu diesen Rouladen schmecken dicke japanische Weizennudeln (udon) besonders gut (sind in Asienläden zu kaufen). Als Ersatz bieten sich schmale Bandnudeln an, die sie in etwas Butter schwenken sollten.

Meine Kochlust-Tipp:

Für das Anbraten der Rinder-Rouladen haben wir Erdnussöl zusammen mit einem Schuss Sesamöl verwendet, da Sesamöl einen ganz speziellen Geschmack mitbringt. Wir haben auch deutlich mehr Sahnemeerrettich genommen, da er ja sehr mild ist. Außerdem haben wir einen Teil des Sherry durch Sake ersetzt. Schließlich haben wir weniger Sojasauce genommen, da das Gericht für unseren Geschmack durch den Fond schon salzig genug war.

Einfach ausprobieren und nach persönlichem Empfinden variieren.

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Rinder-Rouladen mit Bohnen und Möhren
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